Projekte / Anträge

30.07.2020


Wir möchten gemeinsam in Unna was bewegen

UNSER WAHLPROGRAMM

Unser Wahlprogramm

Wahl-Programm zur Kommunalwahl am 13.09.2020

Wir für Unna hat sich im Jahr 2017 gegründet, um das soziale, kulturelle und wirtschaftliche Leben, auch in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, in UNserer Kreisstadt zu stärken.
Daran arbeiten wir seit unserer Gründung. Mit Anträgen an den Stadtrat und auch vielen Aktionen haben wir bereits auf uns aufmerksam gemacht und uns erfolgreich einbringen können.

Wir sind:

„Suchet der Stadt Bestes“ nehmen wir zum Anlass, uns für unsere Bürgerinnen und Bürger in Unna einzubringen. Unser aller Gemeinwohl liegt uns am Herzen. Unsere Parteilosigkeit gibt uns die nötige Freiheit, uns demokratisch im Sinne unserer Mitmenschen für ihre Sorgen, Nöte und Belange einzusetzen.

Wir von „Wir für Unna“ sehen es als unsere Aufgabe, die Entscheidungen der Stadtspitze wieder für jedermann transparenter, verständlich und nachvollziehbar zu machen.
Grundsätzlich muss auch wieder zur erkennen sein, welche Gründe bzw. Visionen hinter den Entscheidungen stehen. Ein reines Verwalten und „Weiter so“ wird Wir für Unna nicht unterstützen.

Wir sind für:

Unsere Philosophie ist:
Die meisten unserer Mitglieder sind engagierte Bürger, die etwas verändern möchten. Dazu gehören Angestellte, Arbeiter, Freiberufler, Selbstständige, Ärzte genauso wie Unternehmer. Es sind Menschen, die noch nicht den Glauben daran verloren haben, dass nur Gemeinsamkeit, Klarheit und Transparenz zu Stärke und Veränderung führen.
Demokratie und Transparenz der Stadtverwaltung in allen Bereichen.
Der Bürger soll vor jeder wichtigen Entscheidung des Stadtrates durch kurze und prägnante Erläuterungen und Fakten mithilfe der neuen digitalen Medien rechtzeitig informiert und in Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden.
Beschlussvorlagen müssen so formuliert sein, dass diese für jeden Bürger*in gut verständlich und nachvollziehbar sind.

Mehr Bürgerbeteiligung in Form eines „Bürgerhaushaltes“. Hier kann dann der Bürger mit entscheiden, wie dieses Geld verwendet werden soll.
Vermeidung überflüssiger Ausgaben von Steuergeld für die Beauftragung externe Gutachter.
Ausbau des flächendeckenden Breitbandnetzes. Ein stabiles sowie schnelles Glasfaser basiertes Kommunikationsnetz ist die Grundvoraussetzung, um die notwendige Digitalisierung nachhaltig umsetzen zu können. Davon profitiert unser Bildungssektor, der Wirtschaftsbereich und unsere Gesellschaft als Ganzes. Eine nachhaltige Entwicklung - vor allem - der Wirtschaft und Bildung ist ohne Breitbandausbau nicht realisierbar!

Wir setzen hier auf die Unterstützung von lokalen Unternehmen, wie z.B. unserer Stadtwerke Unna.
Sanierung der Schulen, insbesondere der sanitären Anlagen.
Digitaler sowie zukunftsorientierten Ausbau des Unterrichts. Durch Covid 19 ist es unabdingbar, diesen Unterricht sofort einzuführen und entsprechende Landesmittel zu beantragen.

Für eine Planungsänderung der Grundschule Hertinger Tor dahingehend, dass die Klassenräumer größer ausgerichtet werden. Eine Erweiterung eines vierten Klassenraums muss Berücksichtigung finden.

Schaffung von barrierefreiem, familienfreundlichen und bezahlbarem Wohnraum. Berücksichtigung bei Neubauten 25-30% für den sozialen Wohnungsbau.
Erarbeitung eines zeitgemäßen Verkehrskonzeptes, das alle Verkehrsteilnehmer ohne einseitige Bevorzugungen berücksichtigt. Verkehrsumgehungen oder kurze Straßenverbindungen (z.B. West- und Osttangente) sind lange überfällig.

Klimaschutz durch Pflanzung von Bäumen, die Aufforstung von brachliegenden Flächen in Stadtzentrumsbereichen und Ortskernen der Dorfgemeinden sollten aktiv betrieben werden, um dadurch das Klima zu unterstützen.

Kontrolle von Pestiziden und Düngemittel – insbesondere in landwirtschaftlichen Bereichen.
Sinnvolle und finanzierbare Unterstützung der Kulturarbeit in ihrer Vielfältigkeit.


Wir sind für:

Wirksame Unterstützung des Breitensports durch Anlage und Pflege von allgemein zugänglichen Sportflächen.

Erhalt der Eissporthalle, zügige Umsetzung des Bürgerentscheids mit einem nachhaltigen, gemeinnützigen Betreiberkonzept und Fertigstellung im Jahr 2021. Auf- und Ausbau des Wirtschaftsstandortes Unna.

Unterstützung der ansässigen Unternehmen sowie Beratung von Unternehmen bei Modernisierungs-, Ansiedlungs- und Erweiterungsvorhaben.

Begleitung der Unternehmen und Investoren bis zum Abschluss ihrer Vorhaben und/oder umfassende Betreuung der Unternehmen zum Erhalt oder der Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Eine Kommune ohne Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger ist undenkbar. Dazu ist ein entschiedener präventiver Ansatz kommunaler Sicherheitspolitik, mit Präsenz und Erreichbarkeit des Ordnungsamts und der Polizei in der Fläche notwendig. Ein schneller Austausch ist dazu nötig. Wir wollen die Zivilcourage stärken und das Bürgerengagement unterstützen.

Für eine Aktion „Saubere Stadt“ muss mehr investiert werden, um Vandalismus entgegenzutreten. Straßen, Gehwege und Plätze müssen kontinuierlich instandgesetzt werden. Es muss nicht alles neu sein, aber sicher! Mit einem Schadensmelder könnten Schäden im öffentlichen Raum schnell beseitigt werden.


Wir für Euch. Ihr für uns.
59423 Unna
Telefon: +49 151 465 222 15 eMail: anfrage@wirfuerunna.de web: www.wirfuerunna.de

10.07.2020


Daniel Simons

Dringende Aufstockung der personellen Ausstattung des Kinder- und Jugendbüros

Wir für Unna e.V. - Akazienweg 2 - 59423 Unna




Bürgermeisterbüro
Rathausplatz 1
59423 Unna

Wir für Unna e.V.
1. Vorsitzende
Margarethe Strathoff
Krummfuß 3
59423 Unna
Tel.: +49 151/465222
09.07.2020

Dringende Aufstockung der personellen Ausstattung des Kinder- und Jugendbüros
§24 GO NRW – Anregungen und Beschwerden


Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kolter,

die Wählervereinigung Wir für Unna bittet dringend darum, ohne weitere Beratung im Jugendhilfeausschuss, eine Aufstockung der personellen Ausstattung des Kinder- und Jugendbüros vorzunehmen.
Begründung:

Das neue Kindergartenjahr beginnt in Kürze. Somit werden auch die Plätze für die Kindertagespflege der selbständigen Tagesmütter neu belegt. Laut Vorgabe werden die Betreuungsplätze der Tagesmütter nur finanziert, wenn ein entsprechender Bewilligungsbescheid der Stadt Unna vorliegt. Da das Kinder- und Jugendbüro extrem unterbesetzt ist, fehlen nach Aussage des Arbeitskreises der Tagesmütter, für 15 Tagespflegepersonen der Bewilligungsbescheid. Aus dem Fachbereich Jugendhilfe kam die Aussage, dass die Bescheide aufgrund des Personalmangels nicht ausgestellt werden können. Für die Eltern bedeutet dies, keine Betreuungsmöglichkeit für Ihre Kinder. Für die Tagesmütter bedeutet das auch ein finanzielles Debakel.
Die Sozialabgaben werden mit 50% von der Stadt gefördert. Durch den Personalmangel müssen die Tagesmütter die jährlichen Anpassung der Sozialabgaben komplett übernehmen. Die Mehrkosten bewegen sich bereits im vierstelligen Bereich.
Bereits seit 2019 ist bekannt, dass im Kinder- und Jugendbüro eine Planstelle entfällt und nicht nach besetzt wird. Zudem ist eine Mitarbeiterin erkrankt und es ist ungewiss, ob sie den Dienst wieder aufnehmen kann. Eine weitere neu besetzte Stelle ist bisher in die Teilbereiche nicht eingearbeitet worden. Deshalb ist es zwingend und dringend notwendig, umgehend das Personal aufzustocken. Eltern und Tagesmüttern muss eine Planungssicherheit zugestanden werden und Kinder ein Betreuungsplatz. Schnelles Handeln wird hier gefordert.

Mit freundlichen Grüßen
Margarethe Strathoff

1. Vorsitzende

10.07.2020


unser Rathaus-Kürten-Brunnen - zur Zeit beliebt für die kleine Wäsche zwischendurch ;)

Antrag bzgl. unserer Trinkerszene in Unna sowie unser Statement hierzu:

Wir für Unna e.V. - Krummfuß 3 - 59423 Unna

Unna, den 10.07.2020



Antrag auf Aufnahme eines zusätzlichen Paragraphen in die Ordnungsbehördliche Verordnung über
die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf Verkehrsflächen und in Anlagen im Gebiet der Stadt Unna

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kolter,

In einigen Bereichen des Unnaer Stadtgebietes, insbesondere auch um das Rathaus, hat sich mittlerweile eine
Szene etabliert, die durch erheblichen Alkoholkonsum und dadurch bedingtes Fehlverhalten (Pöbeleien, Urinieren in
die Grünanlagen, Körperreinigung und Kleiderwäsche im Brunnen vor dem Rathaus) immer wieder die öffentliche
Ordnung stört. Das ist in dieser Form nicht hinnehmbar und beeinträchtigt nicht nur das Sicherheitsgefühl von
Passanten und auch Kindern, sondern auch die im Bereich ansässigen Geschäfte.
Das führt auch zu entsprechenden hygienischen Problemen, grade in Bezug auf den Rathausbrunnen, der ja nur
über eine Umwälzpumpe verfügt. Bereits am 25.05.2020 wurde daher ein entsprechender Antrag von Frau Ingrid
Kroll gestellt und das zuständige Ordnungsamtes um eine dauerhafte Lösung dieser Problematik gebeten.
Die Situation erfordert ein konsequentes und auch schnelles Einschreiten, um einer weiteren Verfestigung der Szene
entgegenzuwirken. Die Stadtsatzung sollte um einen entsprechenden Paragraphen ergänzt werden, um über die
bereits gültigen ordnungsbehördlichen Generalklauseln hinaus diese Fälle speziell ahnden zu können.
Wir beantragen daher die Aufnahme eines entsprechenden Passus in die ordnungsbehördliche Verordnung über die
Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf Verkehrsflächen und in Anlagen im Gebiet der Stadt
Unna, analog zum § 7 Absatz 2 und 3 der ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der
öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Dortmund vom 17.12.2013:
" § 7 Schutz der Straßen und Anlagen
(2) Ebenfalls untersagt sind ständig wiederkehrende ortsfeste Ansammlungen von Personen, von denen regelmäßige
Störungen ausgehen, wie z. B. Verunreinigungen, Störungen der Nachtruhe, Belästigungen von Passanten bei
übermäßigem Genuss von Alkohol oder anderen Rauschmitteln und aggressives Betteln.
(3) Der Verzehr alkoholischer Getränke oder die Benutzung anderer Rauschmittel in Anlagen im Sinne des § 3 Abs. 1
Buchst. b) und Abs. 2 Buchst. b) und e) ist untersagt. "
Die Aufnahme eines entsprechenden Passus versetzt das Ordnungsamt in die Lage, entsprechende Verstöße auf
rechtlicher Grundlage ahnden zu können.
Es wird weiterhin beantragt, die notwendigen restriktiven ordnungsbehördlichen Maßnahmen, durch
sozialarbeiterische Tätigkeiten zu begleiten, um auch dauerhaft die Ursachen, die hier augenscheinlich auch in
bereits manifestiertem Suchtproblematiken zu suchen sind, zu bekämpfen.

1. Vorsitzende 2. Vorsitzender
Margarethe Strathof Sven Arnt




hierauf unser Presse-Statement:

Pressemitteilung zum Antrag „Trinkerszene“ Unna, den 10.07.2020



Niemand spricht von einem Alkoholverbot – Jedem Radler sein Radler.

Der Antrag von „Wir für Unna e.V.“ spricht ein Thema an, welches nicht auf „Betrunkene pöbeln in der Innenstadt rum“ zu reduzieren ist. Hier geht es vielmehr um die Gesellschaft und insbesondere um Kinder und Jugendliche.

Warum?

Die angesprochene Trinkerszene befindet sich vornehmlich im Stadtgarten hinter der Sparkasse sowie am Rathausplatz. Beide Plätze laden in der Regel gerne zum Verweilen ein bzw. dienen als Schulweg und grenzen zum Teil an einen Kindergarten.
Nicht nur Erwachsenen kann es ein unangenehmes und mulmiges Gefühl bereiten durch den Stadtgarten oder über den Rathausplatz an betrunkenen Gruppen vorbei zu laufen, mit der Angst evtl. angepöbelt oder ähnliches zu werden.

Im Antrag geht es darum, die Gesellschaft zu schützen und Unna weiterhin als liebenswerte und gern besuchte Innenstadt zu erhalten. Selbstverständlich sollte neben rechtlichen Möglichkeiten zur Eindämmung dieser Szene auch Hilfsmöglichkeiten für die betroffenen Personengruppen überlegt werden.

Wir als Verein begrüßen eine Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Parteien sehr, um hier Lösungen zu erarbeiten, die nicht Vertreiben sondern für Alle sozialverträglich und annehmbar sind.



WfU

1. Vorsitzende 2. Vorsitzender
Margarethe Strathoff Sven Arnt

22.06.2020


Antrag auf Sondernutzung


Wir für Unna e.V. Unna, 20.06.2020
Akazienweg 2
59423 Unna


An den Bürgermeister
Herrn Werner Kolter
Rathausplatz 1
59423 Unna


Bürgerantrag nach § 24 GO NRW, Einrichtung einer Arbeitsgemeinschaft "Hol- und Bringzonen"

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kolter,
wir beantragen zeitnah die Einrichtung einer Arbeitsgemeinschaft "Hol- und Bringzone" bei der Stadt Unna, unter Einbeziehung der jeweiligen Schulleitungen, der Polizei, der zuständigen Verwaltungsstellen und den Ortsvertretern, um an den jeweiligen Schulstandorten geeignete Hol- und Bringzonen einzurichten.

Begründung:
An allen Unnaer Schulen, insbesondere aber an den Grundschulen, besteht seit Jahren das Problem, dass Schülerinnen und Schüler von den Eltern mit dem eigenen Fahrzeug zur Schule gebracht und auch abgeholt werden.
Das führt an allen Schulstandorten immer wieder zu Problemen im Verkehrsfluss und einer hohen Belastung der Anwohner zu den Stoßzeiten durch erhöhten Verkehr. Insbesondere hier sind die Grundschulen zu berücksichtigen, in deren unmittelbarer Nähe an einigen Standorten auch noch Kindertageseinrichtungen gelegen sind.
Vor allem kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen für die Schulkinder, da durch anhaltende und parkende Fahrzeuge die Übersicht verloren geht und Kinder teilweise gezwungen sind, auf die Straßen auszuweichen.
Bislang wurde die Einrichtung von Hol- und Bringzonen überwiegend nur auf Betreiben aktiver Schulleitungen oder auch vor Ort aktiver Elternvertretungen initiiert.
Es zeigt sich aber, dass dabei ohnehin immer die Polizei und auch die Verwaltung mit einbezogen werden müssen, um auch allen rechtlichen Vorgaben gerecht zu werden und entsprechende Zonen durch Beschilderungen und Markierungen auszuweisen.
Es bietet sich an, dazu ein einheitliches Konzept zu entwickeln und die Kompetenzen in einer entsprechenden AG zu bündeln, um dann an den einzelnen Schulstandorten individuell machbare Lösungen zu finden.
Neben der Schaffung der "Hol - und Bringzonen" kann dann auch ein einheitliches Konzept zur Information und Beratung der Eltern erfolgen, dass auch zum Ziel haben sollte, den entsprechenden Hol- und Bringverkehr zu verringern.
Innerhalb der AG sollen dann auch neue Konzepten für den ÖPNV erörtert werden.
Die nun anstehenden großen Schulferien bieten sich zur Umsetzung der entsprechenden Konzepte für das neue Schuljahr an.

Wir für Unna e.V.
Margarethe Strathoff
Sven Arnt



2. Antrag

Bürgerantrag nach § 24 GO NRW Ferienaktion für Kinder in Unna

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kolter,

der Rat der Kreisstadt Unna möge beschließen, die Kunstforderer Unna finanziell zu unterstützen, um eine Ferien-Malaktion durchführen zu können.


Begründung:
Bereits in der Vergangenheit haben die Kunstforderer unter der Leitung von Ilona Hetmann Kindern die Möglichkeit gegeben, sich künstlerisch-kreativ zu erleben. Ein neues und auch ergänzendes Projekt ist für die Sommerferien geplant. In der Innenstadt haben Kinder bereits unter der Leitung von Frau Hetmann Beton-Begrenzungspoller künstlerisch bemalt. Die Kinder haben das mit viel Ehrgeiz und Freude getan. Hervorzuheben ist, dass die Bürger sich über diese Aktion sehr gefreut haben und die Poller auch nicht von Vandalen beschmiert oder zerstört wurden. Gerade jetzt in der Zeit der Pandemie, in der Eltern durch Arbeitsverlust, Kurzarbeit oder auch aus anderen Gründen ihren Urlaub zu Hause verbringen, wäre eine solche Ferien-Malaktion eine schöne Ferienergänzung. Abstandsvorgaben der Cornonahygienevorschrift von mindestens 1,5 m sind hier aus der Topografie bereits gegeben und müssen nicht weiter berücksichtigt werden. Ilona Hetmann würde auch hier wieder die Leitung der Kinderferien-Malaktion übernehmen. Allerdings ist die Farbe für diese Aktion sehr kostenintensiv. Eine Unterstützung seitens der Stadt wäre deshalb unbedingt notwendig. Aus dem Etat der Jugendhilfe und Kultur müsste ein Betrag von mindestens 1000,00€ den Kunstforderen zur Verfügung gestellt werden. Wir bitten den Antrag zur Beratung und Beschlussfassung dem Rat am 25. Juni 2020 vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen

Margarethe Strathoff Ingrid Kroll
Vorsitzende (WfU) Vorsitzende Kulturausschuss (MdR)

05.05.2020


Antrag auf Sondernutzung


An das Bürgermeisterbüro
Rathausplatz 1
59423 Unna
z.Hd. Herrn Werner Kolter



Anregungen und Beschwerden gemäß § 24 der Gemeindeordnung NRW

Antrag auf Rückzahlung/Aussetzung der Sondernutzungsgebühren für Außenflächen/Gastronomie/Einzelhandel

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kolter,

Einleitung: die schweren Zeiten und Auflagen durch COVID-19

Wir unterhalten uns mit 2 Metern Abstand, gehen nur mit der Familie spazieren, tragen beim Einkaufen und Bus fahren Mund/Nase Schutzmasken. Grillen mit Freunden, das Feierabendbier in der Kneipe oder Essen gehen mit Familie oder Freunden fällt in diesen Zeiten weg. Auch der Besuch von Angehörigen im Pflegeheim oder in den Krankenhäuser ist zur Zeit nicht möglich und ein Kaffeetrinken in den Cafeterien ist untersagt bzw. sind geschlossen.

Unser Alltag ist stark eingeschränkt, zwar können wir wieder einkaufen in den meisten Geschäften, aber ein Besuch im Restaurant, Eisdiele, Gasstätte, Cafeterien, ist noch nicht möglich.

Die Hotels in unsere Stadt sind auch noch geschlossen, heißt auch keine Übernachtungsmöglichkeiten für Monteure, Geschäftsleuten und Touristen.
Die aktuelle Situation verlangt nicht nur uns viel ab, sondern auch gerade den Gastronomen und Einzelhändlern.

Hilfe auf allen Ebenen – persönlich, Kommunal, vom Land und vom Bund

Der Einzelhandel mit einer Größe bis 800 qm hat wieder geöffnet, aber die Gaststätten, Restaurants und Hotels sind aktuell noch geschlossen und kämpfen mit Außerhaus-Angeboten und Lieferdiensten um ihr Überleben.
Die Bundes- und Landesregierung haben mit diversen Hilfsprogrammen den Selbstständigen finanziell geholfen. Wann die Betriebe wieder öffnen können und mit welchen Auflagen, regelt die Bundesregierung mit den Ländern.
Aufrufe wie „kauft lokal“ sind zwar grundsätzlich hilfreich, reichen aber nicht aus. Und jeden Tag auswärts essen kann sich auch nicht jeder leisten.

Deswegen fordern wir konkrete Hilfe vor Ort.

Wir finden die Stadt Unna sollte das tun, was in ihrer Macht liegt, um die Betriebe der Gastronomie und auch die der Einzelhändler zu unterstützen.
Gastronomiebetriebe und Einzelhändler, zahlen für Außengastronomie und Verkaufsständer im Aussenbereiches ihres Geschäftes eine Sondernutzungsgebühr an die Stadt.
Es wäre ein Signal der Solidarität der Stadt an ihre heimischen Betriebe, wenn die Stadt diese Gebühren für 2020 und 2021 nicht erheben würde. Schon gezahlte Gebühren für 2020 sollten zurückgezahlt werden.
Wenn diese Unterstützung hilft, unsere heimischen Betriebe zu erhalten, leisten wir dadurch auch einen Beitrag zum Erhalt der Einnahmen der Stadt für die Zukunft.
Wir müssen jetzt „handeln“ und dürfen es nicht zulassen, dass später größere Leerstände entstehen.
Es ist nur ein Hilfspaket, aber wir sind in der aktuellen Situation alle aufgefordert, konkrete Hilfen möglich zu machen die möglichst unmittelbar direkt bei den Betroffenen ankommen. Damit wir uns richtig verstehen, erstmal geht es um die Gastronomie und den Einzelhandel, die am längsten von der Schließung betroffen sind. Aber auch in anderen Bereichen wird diese Abgabe bezahlt. Wir sind der Meinung, das der städtische Haushalt die Mindereinnahme in den nächsten beiden Jahren gut verkraften kann. Damit entlasten wir insgesamt unsere heimischen Betriebe, wenn auch mit kleinen Mitteln, und helfen damit ihr Überleben zu sichern und somit später auch die Gewerbesteuer seitens der Gastronomen nicht gänzlich verloren geht.

Mit freundlichen Grüßen

Margarethe Strathoff

16.04.2020


am 16.04.2020 im hiesigen Hellweger Anzeiger veröffentlicht

Finanzielle Situation der Kreisstadt Unna


Unna, den 12.04.2020

Sehr geehrter Herr Bügermeister Kolter,

unsere Kreisstadt Unna ist im Rahmen der weltweiten Pandemie ebenfalls getroffen worden. Handel ist das Gebot der Stunde und die Verwaltung unserer Kommune hat hier Bürgerinnen und Bürger entlastet, wo es möglich war. Die Folgen hierbei sind zum jetzigen Zeitpunkt nur er zu erahnen; wir Wissen ebenfalls nicht, wie viele Menschen von dieser schrecklichen Krankheit am Ende betroffen sein werden.

Viele Menschen stehen vor einer ungewissen Zukunft und machen sich hierüber Gedanken. Hinzu kommt bei vielen Vertretern des Rates die finanzielle Ungewissheit, wie es in unserer Kreisstadt weiter geht. Bereits vor der Pandemie waren wir finanziell nicht auf Rosen gebettet und von Bund- und Land sind wir es gewohnt hier nur Lippenbekenntnisse zu bekommen. Die zusätzlichen finanziellen Herausforderungen vor die wir nun gestellt werden, lassen sich definitiv noch nicht beziffern; was man erahnen kann, wird den Mitgliedern des Rates Kopfschmerzen bereiten.

Angesichts zukünftig verminderter Einnahmen bei der Gewerbe- und Umsatzsteuer bei zeitgleicher zusätzlicher finanzieller Belastung durch die Pandemie, wirft sich bei vielen Bürgern und Mitgliedern des Rates die Frage auf, wie dieses alles finanziert werden soll. Welche Maßnahmen wurden hier von unserer Stadt bisher ergriffen, auch über die kommunalen Verbände, um diesen finanziellen Ausgleich zu stemmen? In der Haushaltsicherung, in der wir uns befinden, müssen alle zusätzlichen Ausgaben genehmigt werden und durch geeignete Gegenfinanzierung ausgeglichen werden. Ist dies angesichts dieser Pandemie außer Kraft gesetzt, damit unsere Stadt weiter finanziell handlungsfähig ist?

Angesichts dieser Ausnahmesituation scheinen unsere Fragen vielleicht unangebracht. Aber auch unsere Stadt muss nach dieser Pandemie wieder zu einem normalen Alltag zurück finden. Und da wäre es hilfreich zu wissen, wo wir stehen.

Für Ihre Mühen danken wir und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

M. Strathoff C. Tetzner

11.04.2020


Ostergrüße

Ostern 2020

Wir für Unna
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Pressemitteilung:

Die Ratsvertreter des politischen Vereins „Wir für Unna“ haben an die Wohn und Pflegeheime in Unna Ostergrüße überbracht. Die Bewohner und die Mitarbeiter der Einrichtungen St. Bonifatius Wohn- und Pflegeheim, Marie-Juchacz-Seniorenzentrum, Haus Husemann, Haus am Ostenberg, GBS Haus am Kurpark, Haus Kissenkamp und Haus Gardum durften sich über süße Ostergrüße freuen. In der für uns allen besonderen Zeit und Situation sind gerade die Senioren sehr betroffen. Das gewohnte Leben ist plötzlich ein anderes. Gewohnte Abläufe haben sich verändert. Ihre Lieben, Familie, Freunde und Bekannte, auf die sich die Bewohner zum Osterfest gefreut haben, dürfen Sie nicht mehr besuchen. Das ist für die Heimbewohner sicherlich besonders schmerzlich. Die Corona Krise fordert viel Verzicht. Wir erleben keine einfache Zeit und die fordert Geduld und Verständnis. Der Verein „Wir für Unna“ ist sich sicher, dass die Pflegekräfte alles tun, um allen Senioren in den Wohn- und Pflegehäusern die so schwierige Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Jede Pflegekraft versucht zu kompensieren, dass keine Besuche möglich sind. Das verdient unsere Hochachtung und Respekt. Gerade jetzt zur Osterzeit wird es noch bewusster, dass das Selbstverständliche nicht mehr selbstverständlich ist. Ein Osterfest, das nicht wie gewohnt im Kreis der Familie verbracht werden kann. Mit einem Präsentkorb gefüllt mit österlichen Allerlei haben die Ratsmitglieder allen das Osterfest ein wenig versüßen können. Die Orstvorsteher Ingrid Kroll und Wolfgang Ahlers haben die Körbe, nach vorheriger Absprache der Pflegeeinrichtungen im gebührenden Abstand an den Eingängen abgestellt.

Margarethe Strathoff (1. Vorsitzende Wir für Unna)
Ingrid Kroll (Orstvorsteherin in Unna-Mitte)
Bärbel Risadelli (Ratsmitglied für Unna Mühlhausen/Uelzen in Unna)
Wolfgang Ahlers (Ortsvorsteher Unna-Königsborn)

10.04.2020


Grundschul-Neubauplanung Brockhausplatz


Wir für Unna e.V.

Akazienweg 2 in 59423 Unna




An das Bürgermeisterbüro 01.04.2020
z.Hd. Bürgermeister Werner Kolter
Rathausplatz 1
59423 Unna






Anregungen und Beschwerden gemäß § 24 der Gemeindeordnung NRW

Planung eines Grundschulneubaus am "Hertinger Tor"

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kolter!

Einleitung
Hiermit beantragt der Verein „Wir für Unna“ die Planung für den Grundschul-Neubau dahingehend zu ändern, dass eine 4-Zügigkeit gewährleistet ist.

Begründung
In der Vorlage 1755/20 des Jugendhilfeausschusses wird unter dem Tagesordnungspunkt
„2.1. Geburtenentwicklung in der Kreisstadt Unna“ darauf hingewiesen, dass im Gegensatz zum NRW oder Ruhrgebietstrend für die Kreisstadt Unna eine massive Geburtensteigerung von 12% zu erwarten ist. Unter dieser Voraussetzung ist der Grundschul-Neubau Hertinger Tor zwingend neu zu überdenken. Mit der Prognose von einem Zuwachs von 58 Kindern, ist eine weitere Klassenbildung unumgänglich. Es wäre geradezu fahrlässig diesen Zuwachs nicht zu berücksichtigen, und jetzt muss auf die später steigende Schülerzahl reagiert werden. Wenn die Kreisstadt Unna nun an einer bedarfsgerechten Planung und Entwicklung spart, verbrennt Investitionen in den Schulbau – und in die Zukunft von Bildung.

Klimarelevant
Nicht wesentlich.

Wir für Unna bittet, den Antrag im entsprechenden Gremium zur Beratung einzubringen.

Mit freundlichen Grüßen

Margarethe Strathoff
Vorsitzende

08.04.2020


Hertinger Straße / Neubau Grundschule Brockhausplatz


Wir für Unna e.V.
Akazienweg 2, 59423 Unna
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An das Bürgermeisterbüro Unna, den 18.03.2020
Rathausplatz 1
59423 Unna
z.Hd. Herrn Werner Kolter




Anregungen und Beschwerden gemäß § 24 der Gemeindeordnung NRW

Hertinger Straße ab der B1 bis zum Verkehrsring in das Verkehrskonzept „Hertinger Straße / Brockhausstraße“ mit einbeziehen


Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kolter,

Einleitung
Hiermit beantragt der Verein „Wir für Unna“ die Hertinger Straße ab der Bundesstraße 1 bis zum Verkehrsring Käthe Kolwitz- / Südring, in das Verkehrskonzept Hertinger Straße / Brockhausstraße mit einzubeziehen.

Begründung
Für den Schul-Neubau Hertinger Tor fand am 10. März 2020 eine Informationsveranstaltung statt. Das Ingenieurbüro Brilon Bondzio Weiser, Ingenieurgesellschaft für Verkehrswesen mbH aus Bochum, stellte das Verkehrskonzept „Bauleitplanung Unna Nr. 122“ vor. Schon jetzt ist die Hertinger Straße eine stark befahrene Pendlerstraße. Das gesamte Quartier (Brockhausstraße, Bachstraße, Finkestraße, Bresslauerstraße, Karweg und Ziegelstraße) ist eng besiedelt und die Straßen sind wie in den Nachkriegsjahren üblich eng gebaut. Mit dem Schul-Neubau muss mit erheblich mehr Verkehr gerechnet werden. Große Probleme sieht das Ingenieurbüro bei den zu erwartenden 325 Grundschulkindern. Insbesondere im Hol- und Bringservice der Eltern. Da die Falkschule und die Nicolaischule zusammengelegt werden, ist damit zu rechnen, dass nur wenige Kinder den Schulweg zu Fuß zurücklegen werden. Außerhalb der Innenstadt und südlich der B1 muss deshalb einkalkuliert werden, dass mehr Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht und abgeholt werden. Das Planungsbüro rechnet mit ca. 1000 Fahrzeugen zusätzlich zu den Stoßzeiten. Auf der Hertinger Straße soll mit einem Kreisverkehr der Verkehr entzerrt werden. Die Erfahrungswerte mit einem stark befahrenen Kreisel und gleichzeitigen Schülerquerungen hat gezeigt, dass das nicht möglich ist. Die vorgesehenen Parkplätze können für die Eltern, die dort abparken und die Kinder zur Schule begleiten nicht ausreichen. Somit muss mit einem Parksuchverkehr im Quartier gerechnet werden. Ein 100 bis 150 prozentiger höheres Verkehrsaufkommen kann und darf den Anwohnern nicht zugemutet werden. Zudem muss mit dem vermehrten Verkehrsaufkommen zu den Stoßzeiten mit einer erheblicher Rückstaubildung zur Bundesstraße und Stadtring gerechnet werden. Ein erneutes Kreisverkehrsproblem ist vorprogrammiert. Um dies zu vermeiden muss unseres Erachtens zwingend die Hertinger Straße in der gesamten Länge mit in die Verkehrsplanung einbezogen werden.

Klimarelevant
Für die Umbauarbeiten müssen mehrere Bäume gefällt werden. Seit Aufhebung der Baumschutzsatzung wurden im gesamten Stadtgebiet viele Bäume gefällt. Für das Verkehrskonzept sollen wieder mehrere Bäume gefällt werden. Im September 2019 hat die Kreisstadt Unna den Klimanotstand ausgerufen. Das Fällen der Bäume und die geballte Mehrbelastung des Verkehrs muss wegen diesem Beschluss der Resolution, genauer begutachtet werden. Schließlich hat sich die Stadt mit diesem Beschluss verpflichtet, die Eindämmung des Klimawandels als Aufgabe von höchster Priorität anzusehen.

In diesem Zusammenhang soll aus Ausgleichspflanzung die doppelte Anzahl an gefällten Bäumen neu gepflanzt werden, wenn eine Baumfällung unumgänglich ist.

Wir für Unna bittet den Antrag im entsprechenden Gremium zur Beratung einzubringen.

Mit freundlichen Grüßen

Margarethe Strathoff
Vorsitzende

23.09.2019


Malaktion in Unna

Ferien-Kindermalaktion „Was wünscht Ihr euch für Unna?

Wasser ist ein großer Wunsch der Kleinen. Bäume und ein Kinderspielhaus. Wie sich Unnas jüngste Bürger ihre Stadt erträumen… Sie haben es aufgemalt.

Im Kunstraum Unna bei und mit Ilona Hetmann, finanziert vom Bürgerverein „Wir für Unna“. Heute (23. 9.) wurde die farbenfrohe, großformatige Collage der Ferien-Kindermalaktion „Was wünscht Ihr euch für Unna?“ an Bürgermeister Werner Kolter überreicht.

„Wir konnten leider nicht alle Bilder in der Collage mit einbringen“, erklärte WfU-Vorsitzende Margarethe Strathoff. Aber die meisten Unna-spezifischen Wünsche seiner jüngsten Bürger hat Werner Kolter jetzt gleich einer Farbexplosion vor sich.

Ilona Hetmann, die die Aktion mit dem Kunstraum Unna ermöglicht hatte, wir natürlich selbst auch bei der Bildübergabe dabei. Die Collage hatte Jürgen Strathoff zusammengestellt. „Danke für Dein Engagement!“, betonte der 2. Vereinsvorsitzende Christoph Tetzner.

Die junge Generation vertrat Malik Köhnemann (14). „Leider konnten die kleinen Künstler nicht selbst an dem Termin teilnehmen, da sie noch in der Schule oder in der OGS waren“, bedauerte Maggie Strathoff, „aber unser Bürgermeister freute sich über das Gesamtwerk und nahm die Wünsche der Kinder auf. Er wird das kleine Wunsch-Meisterwerk dem Kinder und Jugendbüro zur Verfügung stellen.“